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Finanzen · Rechner

ETF-Sparplan-Rechner mit Sparpause

Rechne deinen Sparplan mit Zinseszins durch und plane ehrlich ein, dass es Jahre mit weniger Geld geben kann. Elternzeit, Teilzeit oder Weiterbildung gehören zum Leben, der Rechner zeigt, was sie für dein Depot bedeuten.

Zum Rechner
Hand wirft eine Münze in ein rotes Sparschwein mit ETF-Aufschrift

ETF-Sparplan-Rechner

Dein Sparplan

5 % ist eine vorsichtige Annahme für einen breiten Aktien-ETF über lange Zeit, keine Zusage.

Steht im Factsheet des ETF, oft 0,1 bis 0,3 %.

Sparpause oder Teilzeit-Phase

Kaufkraft

Endkapital nach 25 Jahren80.370 €Zum Ergebnis
Dein Ergebnis

Nach 25 Jahren könnten auf deinem Depot 80.370 € liegen.

Eingezahlt
42.400 €
Ertrag
37.970 €
90 % auf deine Einzahlungen
In heutiger Kaufkraft
48.988 €
bei 2,0 % Inflation pro Jahr
Das kostet die Phase
8.594 €
Du zahlst 3.600 € weniger ein, am Ende fehlen 8.594 €.

Rechenweg

Rendite 5,0 % minus Kosten 0,20 % = 4,80 % pro Jahr

1.000 € Start + 150 € pro Monat über 25 Jahre, in Jahr 6 bis 8 nur 50 €

Ohne Gewähr, keine Anlageberatung. Dieses Ergebnis ist eine vereinfachte Modellrechnung und kann falsch sein. Die angenommene Rendite ist keine Prognose: Renditen der Vergangenheit sind keine Garantie für die Zukunft, bei Wertpapieren sind Verluste bis zum Totalverlust möglich. Steuern, Kosten und Inflation sind nur dort berücksichtigt, wo es ausdrücklich dasteht. Prüf wichtige Entscheidungen bitte mit einer unabhängigen Fachperson.

So wächst dein DepotEingezahltErtragPhase mit kleinerer RateKaufkraft heute
0 €25 Tsd. €50 Tsd. €75 Tsd. €100 Tsd. €Jahr 14812162024
Jahr für Jahr ansehen
JahrRateEingezahltErtragKapitalKaufkraft heute
1150 €2.800 €94 €2.894 €2.838 €
2150 €4.600 €280 €4.880 €4.690 €
3150 €6.400 €561 €6.961 €6.559 €
4150 €8.200 €941 €9.141 €8.445 €
5150 €10.000 €1.426 €11.426 €10.349 €
6Phase50 €10.600 €1.990 €12.590 €11.180 €
7Phase50 €11.200 €2.610 €13.810 €12.023 €
8Phase50 €11.800 €3.289 €15.089 €12.878 €
9150 €13.600 €4.059 €17.659 €14.776 €
10150 €15.400 €4.953 €20.353 €16.697 €
11150 €17.200 €5.977 €23.177 €18.640 €
12150 €19.000 €7.136 €26.136 €20.608 €
13150 €20.800 €8.437 €29.237 €22.601 €
14150 €22.600 €9.887 €32.487 €24.621 €
15150 €24.400 €11.492 €35.892 €26.669 €
16150 €26.200 €13.262 €39.462 €28.746 €
17150 €28.000 €15.202 €43.202 €30.853 €
18150 €29.800 €17.322 €47.122 €32.993 €
19150 €31.600 €19.631 €51.231 €35.166 €
20150 €33.400 €22.136 €55.536 €37.374 €
21150 €35.200 €24.849 €60.049 €39.619 €
22150 €37.000 €27.777 €64.777 €41.901 €
23150 €38.800 €30.933 €69.733 €44.222 €
24150 €40.600 €34.327 €74.927 €46.584 €
25150 €42.400 €37.970 €80.370 €48.988 €
Transparent gerechnet

So rechnet der Rechner

Annahmen mit Stand Oktober 2026

Monatszins m = (1 + Rendite − TER)^(1/12) − 1

Kapital im neuen Monat = (Kapital + Monatsrate) × (1 + m)

Kaufkraft heute = Kapital ÷ (1 + Inflation)^Jahre

  • Die Rate fließt zu Beginn jedes Monats ins Depot, der Startbetrag am ersten Tag.
  • Die Rendite ist jedes Jahr gleich hoch. In Wirklichkeit schwankt sie stark, auch mit Verlustjahren. Das Ergebnis ist ein Durchschnittspfad, kein Versprechen.
  • Die laufenden Kosten (TER) ziehen wir vereinfacht von der Rendite ab. Ordergebühren und Spreads sind nicht enthalten.
  • In der Sparpause oder Teilzeit-Phase gilt in den gewählten Jahren die kleinere Rate. Ein Jahr zählt immer volle zwölf Monate.
  • Steuern sind nicht berücksichtigt: weder Abgeltungsteuer noch Vorabpauschale noch der Sparerpauschbetrag von 1.000 Euro.
  • Die Inflation rechnen wir nur in die Kaufkraft-Linie ein, das nominale Endkapital bleibt davon unberührt. Als Standard nehmen wir 2 Prozent an, das Inflationsziel der Europäischen Zentralbank. Stand: Oktober 2026.

Warum gerade die frühen Jahre zählen

Beim Zinseszins wachsen nicht nur deine Einzahlungen, sondern auch die Erträge, die sie schon gebracht haben. Das klingt unspektakulär, wird aber mit den Jahren zum größten Teil deines Vermögens. Schau dir in der Grafik an, wie der goldene Anteil gegen Ende immer schneller wächst: Das ist Geld, das du nie selbst eingezahlt hast.

Genau deshalb wirkt eine Pause stärker, als es sich anfühlt. Drei Jahre ohne Rate kosten dich nicht nur die ausgelassenen Beträge, sondern alles, was diese Beträge in den restlichen Jahren verdient hätten. Für viele Frauen fällt so eine Pause in die Zeit um die 30, also mitten in die wertvollsten Sparjahre. Der Rechner macht das sichtbar, nicht um Druck zu machen, sondern damit du planen kannst: Vielleicht reicht eine kleine Rate in der Elternzeit, vielleicht gleicht ein etwas höherer Betrag danach die Lücke aus. Vielleicht sprecht ihr als Paar darüber, wer in dieser Zeit für beide Depots spart.

Wichtig bleibt: Die Rendite ist eine Annahme. Aktienmärkte können über Jahre fallen. Ein Sparplan lohnt sich deshalb vor allem, wenn du ihn lange laufen lassen kannst und vorher ein Notgroschen steht.

Häufige Fragen

Gut zu wissen

Welche Rendite ist für einen ETF-Sparplan realistisch?

Niemand kennt die künftige Rendite. Breite Weltaktien-ETFs haben in der Vergangenheit über lange Zeiträume im Schnitt mehr als 5 Prozent pro Jahr erzielt, mit starken Schwankungen und einzelnen Jahren mit hohen Verlusten. Der Rechner startet deshalb bewusst vorsichtig mit 5 Prozent. Probier ruhig 3 und 7 Prozent aus, um ein Gefühl für die Spanne zu bekommen.

Was kostet mich eine Sparpause wirklich?

Mehr als die ausgelassenen Raten. Jeder Euro, der in den frühen Jahren fehlt, verpasst auch alle Zinseszinsen bis zum Ende. Der Rechner zeigt dir beide Zahlen: wie viel du weniger einzahlst und wie viel am Ende tatsächlich fehlt.

Soll ich den Sparplan in der Elternzeit pausieren?

Wenn das Geld knapp ist: ja, ohne schlechtes Gewissen. Ein Sparplan lässt sich jederzeit aussetzen oder verkleinern, die Anteile bleiben im Depot und arbeiten weiter. Oft hilft schon eine kleine Rate von 25 oder 50 Euro, damit die Gewohnheit bleibt.

Sind Steuern im Ergebnis schon abgezogen?

Nein. Auf Erträge fällt in Deutschland Abgeltungsteuer an, über dem Sparerpauschbetrag von 1.000 Euro pro Jahr für Alleinstehende. Bei thesaurierenden ETFs kommt jährlich die Vorabpauschale dazu. Das Endkapital im Rechner ist deshalb ein Wert vor Steuern.

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