Wie groß sollte dein Notgroschen sein?
Trag deine festen Ausgaben ein und sag uns kurz, wie du lebst. Der Rechner zeigt dir sofort, wie viele Monate dein Polster tragen sollte und wann du es erreichst.
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Notgroschen-Rechner
Deine monatlichen Fixkosten
Deine Lebenssituation
Optional: Wann bist du am Ziel?
Dein Notgroschen sollte 3 Monate tragen: 5.790 €.
- Noch zu sparen
- 4.290 €
- Fixkosten: 1.930 € im Monat
- Erste Etappe
- 1.930 €
- Ein Monat Fixkosten. Noch 3 Monate bis dahin.
Mit 200 € im Monat fehlen dir noch 1 Jahr und 10 Monate.
Rechenweg
1.930 € Fixkosten × 3 Monate = 5.790 €
- 3 Monate als Grundlage für ein festes Gehalt
Ohne Gewähr, keine Anlageberatung. Dieses Ergebnis ist eine vereinfachte Modellrechnung und kann falsch sein. Die angenommene Rendite ist keine Prognose: Renditen der Vergangenheit sind keine Garantie für die Zukunft, bei Wertpapieren sind Verluste bis zum Totalverlust möglich. Steuern, Kosten und Inflation sind nur dort berücksichtigt, wo es ausdrücklich dasteht. Prüf wichtige Entscheidungen bitte mit einer unabhängigen Fachperson.
So rechnet der Rechner
Annahmen mit Stand Oktober 2026
Notgroschen = monatliche Fixkosten × empfohlene Monate
Monate bis zum Ziel = (Notgroschen − schon gespart) ÷ Sparrate, aufgerundet
- Angestellt oder verbeamtet: Grundlage sind 3 Monate. Je 1 Monat kommt dazu für Kinder im Haushalt, für Alleinverdienerinnen und für Wohneigentum oder ein älteres Auto. So ergibt sich eine Spanne von 3 bis 6 Monaten.
- Selbstständig: Grundlage sind 6 Monate, für dieselben drei Punkte kommen je 2 Monate dazu. Das ergibt 6 bis 12 Monate.
- Fixkosten sind Ausgaben, die jeden Monat sicher anfallen. Urlaub, Kleidung oder Essen gehen zählen nicht dazu, weil du sie im Notfall streichen kannst.
- Die erste Etappe ist ein Monat Fixkosten. Sie schützt schon vor den meisten kleinen Notfällen wie einer kaputten Waschmaschine.
- Zinsen auf dem Tagesgeld rechnet der Rechner nicht ein. Sie verkürzen die Zeit bis zum Ziel etwas.
- Die Spanne folgt der verbreiteten Faustregel von Verbraucherzentralen und Finanzratgebern, sie ist keine feste Norm. Stand: Oktober 2026.
Warum der Notgroschen zuerst kommt
Ein Notgroschen ist kein Sparziel, das sich vermehren soll. Er ist eine Versicherung, die du dir selbst ausstellst: für die Autoreparatur, die Zahnkrone, die Kündigung oder die Monate, in denen ein Auftrag ausbleibt. Solange dieses Polster fehlt, landet jede Überraschung auf dem Dispo oder wird zum Grund, ein Depot genau im falschen Moment zu verkaufen.
Wie groß er sein sollte, hängt weniger vom Einkommen ab als von deinen festen Kosten und davon, wie schnell du im Ernstfall wieder Geld verdienst. Deshalb fragt der Rechner nach deiner Lebenssituation. Wer allein für einen Haushalt mit Kindern aufkommt, braucht mehr Luft als jemand mit zweitem Einkommen im Rücken. Für Frauen ist das besonders wichtig, weil Phasen wie Elternzeit oder Teilzeit das Einkommen oft genau dann verringern, wenn die Ausgaben steigen.
Wenn dir die Summe groß vorkommt: Fang mit der ersten Etappe an. Ein Monat Fixkosten auf einem eigenen Tagesgeldkonto verändert schon viel, weil du bei der nächsten Rechnung nicht mehr in Panik gerätst. Danach wächst der Rest mit einem festen Dauerauftrag gleich nach dem Gehaltseingang fast von allein. Mehr dazu, wie du das mit getrennten Konten organisierst, liest du in unserem Beitrag zum Mehrkonten-System.
Gut zu wissen
Wie viel Notgroschen brauche ich als Angestellte?
Als Faustregel gelten drei bis sechs Monate deiner festen Ausgaben. Drei Monate reichen, wenn dein Job sicher ist und noch ein zweites Einkommen im Haushalt da ist. Mit Kindern, als Alleinverdienerin oder mit Wohneigentum plant der Rechner mehr ein.
Warum brauchen Selbstständige einen größeren Notgroschen?
Weil das Einkommen schwankt, Aufträge wegbrechen können und es kein Arbeitslosengeld im üblichen Sinn gibt. Dazu kommen Steuernachzahlungen. Deshalb rechnet der Rechner für Selbstständige mit sechs bis zwölf Monaten.
Wo lege ich den Notgroschen am besten an?
Auf einem Tagesgeldkonto, getrennt vom Girokonto. Dort ist das Geld täglich verfügbar, sicher über die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 Euro pro Bank und trotzdem nicht ständig im Blick. In ETFs gehört er nicht, weil Kurse genau dann fallen können, wenn du das Geld brauchst.
Sollte ich erst den Notgroschen sparen oder gleich investieren?
Zuerst ein Polster, das mindestens einen Monat Fixkosten trägt, das ist die erste Etappe im Rechner. Danach kannst du parallel den Rest des Notgroschens auffüllen und mit einem kleinen Sparplan starten.
Hintergrund zum Thema
Geld mit Haltung: Der 8-Wochen-Kurs rund um Geld, Vorsorge und Geldanlage
Im Kurs baust du Schritt für Schritt dein Fundament: Notgroschen, Kontenmodell und den ersten Sparplan, ohne Fachchinesisch.